Coronavirus Die Schule geht wieder los!

Neue Regeln bestimmen während der Corona-Pandemie das Lernen im Klassenzimmer. Lies hier, was zu beachten ist.
   

Am Montag klingelt es wieder zur ersten Stunde. Damit es nicht so ungeordnet zugeht wie zum Ende des vergangenen Schuljahrs, haben die Politiker in Baden-Württemberg einheitliche  Regeln aufgestellt, denn das Coronavirus ist ja immer noch vorhanden. Es gibt aber im Land nicht so viele Infizierte, dass man fürchten müsste, dass Schulen geschlossen bleiben. So werden sich vermutlich alle 1,5 Millionen Schüler auf den Weg machen.

Tests In der letzten Ferienwoche konnten sich alle Lehrer, Betreuer, Sekretärinnen oder auch Hausmeister ebenso wie Erzieher kostenlos testen lassen. Damit soll sichergestellt werden, dass alle  Erwachsenen nur dann  die Schule betreten, wenn sie zu diesem Zeitpunkt nicht ansteckend sind.

Hygiene Damit das Risiko für eine Ansteckung möglichst gering bleibt, müssen die Schulen ein sogenanntes Hygienekonzept haben: Nach jeder Unterrichtsstunde muss gelüftet werden. Schüler müssen sich mit Wasser und Seife die Hände waschen können. Gibt es keine Waschbecken, muss  genug Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Außerdem soll mehr geputzt werden, vor allem Türklinken oder Lichtschalter, die oft angefasst werden.

Maske Im Klassenzimmer musst du während des gesamten Unterrichts keinen Mund-NasenSchutz tragen – aber ansonsten immer: im Flur, auf dem Pausenhof, auf dem gesamten Schulgelände. Und natürlich auch auf dem Schulweg, wenn du etwa mit dem Bus oder der Bahn zur Schule kommst. Auf dem Fahrrad oder Roller gilt die Maskenpflicht nicht. Und es gilt natürlich immer: genügend Abstand halten!

Musik Beim Singen verbreitet sich das Virus besonders gut, und mit Maske singt es sich schlecht. Daher werden Schulchöre in diesem Schuljahr kaum stattfinden. Es gelten strenge Regeln, etwa braucht es große, hohe Räume, für jeden Sänger muss es einen Mindestabstand von zwei Metern in alle Richtungen geben. Das Gleiche gilt für das  Schulorchester, denn auch Blasmusik ist kritisch.

Attest Schüler, die dauerhaft krank sind, also eine chronische Erkrankung haben und somit zu Risikopatienten zählen, und auch Kinder, die in einem Haus leben, in dem gefährdete Personen wohnen, können daheim bleiben. Sie müssen sich dies nicht von einem Arzt mit einem Attest bestätigen lassen. Allerdings müssen sie dann den Unterricht von zu Hause aus mitmachen.

Andere Länder In allen anderen Bundesländern hat die Schule längst begonnen, und es hat sich gezeigt: Schulschließungen sind die Ausnahme! Daher besteht die Hoffnung, dass der Unterricht recht normal stattfinden kann.